Montag, 06 November 2017 08:59

Solarenergie fürs Auto

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Solarenergie fürs Auto Solarenergie fürs Auto fotolia@arsdigital

Mittlerweile kennt jeder Solarzellen - zumindest auf Deutschlands Dächern oder als großes Freiflächenfeld, so der Fachbegriff für die oft mehrere Tausend Quadratmeter großen Ansammlungen von Solarkollektoren. Demnächst kann man diese Technik wahrscheinlich auch auf unseren Autos sehen.

Ganz neu ist diese Idee nicht; schon in den Neunzigern des vergangenen Jahrhunderts stellten die Japaner von Mazda einen Prototyp mit Solarzellen her. Die Umsetzung und der Nutzen ließen letztendlich noch zu wünschen übrig, sodass es nicht zu einer langfristigen Serienproduktion kam.

Vorgelegt für den deutschen Raum haben 3 junge Münchner. Sono Motors heißt die 2016 neugegründete Firma, nachdem die Idee schon ein paar Jahre vorher geboren war. Per Crowdfunding sammelten sie 2016 über 700.000€, weitere Geldsammel-Kampagnen laufen und ab 2019 soll es mit der Produktion losgehen. Solarzellen sind in den Seitenteilen, der Motorhaube und dem Dach untergebracht. Der Sono Sion, so das erste entwickelte Van-ähnliche Automobil, wird mit einer wassergekühlten Lithium-Ionen-Batterie angetrieben. Diese reicht bisher für eine Reichweite von 250 Kilometern und kann auch ganz normal an Ladestationen oder zu Hause an der Steckdose aufgeladen werden. Aber, und das ist die Besonderheit, die Solarzellen sorgen dafür, dass die Batterie Strom für eine tägliche Reichweite von bis zu 30 km/h komplett aus den Solarkollektoren beziehen kann. Wenigfahrer könnten also sogar auf die Steckdose verzichten.

Auch andere Besonderheiten zeigen auf, dass es sich um junge, mit Social Media aufgewachsene Entwickler handelt: Ökologische Nachhaltigkeit und Nutzen stehen weit vorn, Sharing ist das Stichwort. So soll der Sono Sion ab Werk mit diversen Mobilitätsdiensten ausgestattet sein: dem powerSharing, carSharing und rideSharing. Mit entsprechenden Smartphone-Apps soll der Sion als Mitfahrgelegenheit angeboten werden können oder auch die Abgabe vom selbst erzeugten Strom ermöglichen. Damit wird sicher ein Nerv der jungen Generation getroffen.

Auf den Solarzug aufgesprungen ist zunächst auch Audi. Der mithilfe von in Panoramadächern untergebrachten Solarfolien gewonnene Strom soll ins Bordnetz der zukünftigen Elektroautos eingespeist werden. Hiervon sollen dann zunächst Verbraucher wie Klimaanlage oder Sitzheizung betrieben werden, was natürlich auch Auswirkungen auf die Reichweite hat. Während der Sono Sion derzeit mit den ersten beiden Prototypen bereits auf Europatournee ist, will Audi diesen bis Ende des Jahres fertig haben und vorstellen.

Wir sind sehr gespannt, welche Entwicklungen sich für die Zukunft noch ergeben. 

Gelesen 2805 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 09 November 2017 10:18

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