Mittwoch, 11 Oktober 2017 10:47

Elektromotor - abgasarm, aber zu leise

Artikel bewerten
(1 Stimme)
Elektromotor - zu leise? Elektromotor - zu leise? fotolia@ BillionPhotos.com

Hm. Da sollen die Städte sauberer und leiser werden, und dann das... Für jeden Fußgänger und Radfahrer hingegen kann es lebensrettend sein: das Geräusch, das ein Auto von sich gibt. Denn die Auswirkungen, die ein Auto, das man gar nicht mehr hört, haben kann, liegen sicher deutlich auf der Hand.

Darüber haben seit der Entwicklung von Elektromotoren und den entsprechenden Fahrzeugen schon einige Köpfe nachgedacht. Insbesondere sehbehinderte wie auch ältere Menschen, deren Hörvermögen vielleicht auch noch spürbar nachlässt, sind als Fußgänger auf das Motorengeräusch als Hinweis auf eine potentielle Gefahrenquelle angewiesen. Deshalb wird in Elektroautomobilen der Einsatz eines Acoustic Vehicle Alert Systems (AVAS) Pflicht sein. So sollen Unfälle mit Radfahrern und Fußgängern verhindert werden.

Das leise Summen der Elektromotoren reicht bei Weitem nicht aus, um wahrgenommen zu werden. Das AVAS wird nach bisheriger Gesetzeslage insbesondere bei Geschwindigkeiten, die in stark fußgängerfrequentierten Bereichen gefahren werden, nämlich innerorts, greifen. Die künstlichen Minimalgeräusche werden allerdings nur bei einem Tempo bis zu 20 km/h erzeugt werden (in den USA bis 30 km/h); angeblich ist danach das Rollgeräusch der Reifen, das ein Fahrzeug von sich gibt, laut genug, um für die Wahrnehmung zu sorgen. Erwiesenermaßen dominiert und übertönt das Rollgeräusch der Reifen das Motorengeräusch ab einer Geschwindigkeit von 35 km/h.

Hörbar gemacht werden soll das künstliche Motorheulen über eigens eingebaute wasserfeste Außenlautsprecher. Im Inneren des Fahrzeugs soll es so gut wie nicht wahrnehmbar sein. Allerdings ist noch nicht geklärt, ob es sich um ein überwiegend einheitliches Geräusch handeln wird. Wahrscheinlich ist derzeit eher, dass jeder Hersteller für seine Fahrzeuge ein eigenes Geräuschmodul entwickeln wird, das dem der bisherigen jeweils typischen firmeneigenen Verbrennunsgmotoren ähnelt. Beschleunigen, bremsen, normal fahren - jede unterschiedliche  Fahrsituation soll mit einem separaten akustischen Signal verbunden sein.

Rennsportenthusiasten und anderen motoraffinen Menschen wird der Gedanke, das typische satte Motorgeräusch bzw. -röhren eines Porsche, Ferrari oder anderen schnittigen Fahrzeugs nicht mehr "genießen" zu können, ohnehin Schweißperlen auf die Stirn treiben. 

Gelesen 1565 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 12 Oktober 2017 08:09

Sofort Kontakt

Boschstraße 15
21423 Winsen (Luhe)

04171 - 60 750-0 (24h Hotline)
Email: info@unfall-neubauer.de

Unsere Öffnungszeiten:

Mo. - Fr.: 07:30 - 17:00 Uhr
Samstag: 09:00 - 12:00 Uhr

Hauptuntersuchung (HU)
Abgasuntersuchung (AU):

Gerne nach Absprache!

Aktuell sind 473 Gäste und keine Mitglieder online

Beitragsaufrufe
685394

yelp

www.website-check.de

Datenschutzbeauftragter

pruefsiegel datenschutz 200

Erich Zimmermann
E-Mail: datenschutz@unfall-neubauer.de

 

 

 

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.